Studie: Ostdeutsche Azubis sind sehr flexibel
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 7.August 2008 |
Es ist Donnerstag. Der perfekte Tag für eine Studie, wie ich finde. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass vor allem die ostdeutschen Azubis bereit sind, für ihre Ausbildung ihren Wohnort zu wechseln oder zu pendeln.
In Brandenburg verlassen 24 Prozent der Auszubildenden für den Ausbildungsplatz das Bundesland, in Sachsen-Anhalt 17 Prozent und in Thüringen 15 Prozent. Zwischen den westdeutschen Flächenländern ist nur eine geringe Mobilität der Auszubildenden festzustellen. Die meisten Auszubildenden sind innerhalb dieser Bundesländer mobil. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ist die Mobilität über die Landesgrenze niedrig. In Bayern beispielsweise beträgt die Einpendlerquote vier Prozent, die Auspendlerquote drei Prozent. (Quelle)
Die Zahlen ergeben, dass ostdeutsche Jugendliche sogar häufiger in die westlichen Bundesländer pendeln, als die ostdeutschen Beschäftigten insgesamt. Weiterhin heißt es, dass genau dies der Grund sei, weshalb die regionalen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsmarkt in hohem Maße ausgeglichen werden – ohne diese Pendelbereitschaft der ostdeutschen Jugendlichen wäre die Lage in Ostdeutschland bedeutend schlimmer. (Quelle)
Alle Achtung. Respekt.
Und damit in Zukunft auch mehr Azubis einfach in Mitteldeutschland bleiben können, arbeiten die Jungs und Mädels von JOBMIXER auch daran, bis zum Frühjahr 2009 eine Ausbildungsbörse ins Bewerberportal zu integrieren – natürlich mit vielen Stellen aus der Region.

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