Fußball-EM 2012: ein Glücksfall für sächsische Bauunternehmen?
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 8.August 2008 |
Gut, heut ist Freitag, der 8. August 2008 und heute beginnen die Olympischen Spiele in Peking. Dennoch muss an dieser Stelle auch schon einmal was über die Fußball-Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine 2012 gesagt werden.
Glücklich waren sie, die Polen und Ukrainer, als sie erfuhren, dass sie Austragungsorte des sportlichen Großereignisses rund um das schwarz-weiß gefärbte Lederbällchen sein werden. Der UEFA-Beschluss gab ihnen nicht nur einen mentalen Auftrieb, sondern auch einen wirtschaftlichen. Denn für die riesige europäische Fußballfete müssen mehrere Stadien neu gebaut werden und die gesamte Verkehrs- und Tourismusinfrastruktur muss erneuert und verbessert werden. Das braucht viele fleißige polnische und ukrainische Hände und Helfer.
Wie die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH heute verlauten ließ, ist die Bauwirtschaft damit zurzeit eine der sich am dynamischsten entwickelnden Branchen in Polen.
Doch genau an diesen fleißigen Helferlein und starken Händen, die das Bauvorhaben tragen sollen, mangelt es in Polen irgendwie.
Und wer kann nun davon profitieren? Klar! Die Sachsen. Gemäß der WFS können sich sächsische Bauunternehmen gute Chancen ausrechnen, bei dem Bauvorhaben „auszuhelfen“ und gute Aufträge „abzusahnen“.
Glücklich waren sie, die Sachsen, als sie davon hörten.
Aus diesem Grund wird am 4. September 2008 ein polnisch-sächsisches Wirtschaftsforum tagen. Hier soll geklärt werden, in welcher Weise und in welchem Umfang sächsische Unternehmen partizipieren können und sollen. In diesem Rahmen finden auch Workshops statt (zum Beispiel zum Thema “Infrastruktur und die EM 2012″ oder zum Thema “Energetisches Bauen und Baumaterialien”).
Was soll man dazu sagen?
Aus der Sicht der Sachsen, könnte die Fußball-EM also jedes Jahr bei unseren Nachbarsfreunden stattfinden.
Ole ole ole ole!

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