EM-Endspiel 2008 Deutschland gegen Russland oder Spanien…

Autor: Marco  Kategorie: KleinraumbĂĽro 25.June 2008

Uffta Uffta Uffta Töterööö oder wie ich aus dem Babylongrill bei uns um die Ecke hören konnte „Finaaaaale Ohooo Finale Ohooho“.  Das Ganze ging einher mit türkischer Fahne raus und deutsche Fahne rein. Sehr geil. Das ist wie als würde man zum Frauenfußball gehen und sagen:  „Das Ergebnis ist wurscht! Ich halte auf die, die besser aussehen!“. Nichts desto Trotz, werden wir uns jetzt Russland oder Spanien zur Brust nehmen müssen und dann leider den Pokal nach Hause holen.

Das war ja mal wieder ein Spielchen gestern… Sicher für Leute mit Herzrhythmusstörungen nicht unbedingt die beste Medizin. Aber zumindest brauchte man nicht vorzeitig umschalten. Denn mindestens genauso durchwachsen wie das Spiel, war ja die Bild- und Tonübertragung! Béla Réthy als Radiomoderator ist nicht unbedingt das, was man sich im Zeitalter der modernen Daten- und Bildkommunikation so unter einem EM-Halbfinale vorstellt. Die Jungs vom ZDF haben den Ösis die Schuld dieser Katastrophe gegeben (klar,denn die sind ja in der Unterzahl und mucken nicht auf), aber ich meine, jeder der sich im Vorfeld über Wien erkundigt hätte, sollte doch wissen, dass dort um 10 Uhr die Lampen aus-  und der Strom ab geschalten wird. Normalerweise geht der gute Österreicher um die Zeit hübsch ins Bett doch plötzlich kommen da ein paar deutsche Bierzeltbewohner und wollen Fußball schauen!? Tssss.

Quelle Foto

Was heißt eigentlich „ein paar“ ?  Das ZDF hat heute seine Einschaltquoten rausgerückt und da standen lächerliche 39 Millionen drauf (ohne die Leute gerechnet die sich den Spaß gemeinsam auf der Straße im Regen angeschaut haben)!!!

Umso mehr stelle ich mir die Frage, warum man das dann nicht gleich als Plattform für Eigenwerbung genutzt hat und anstelle von Béla Réthy und der Bild- und Tonstörung nicht den Satz „Nur jeder Zweite in Deutschland zahlt GEZ und Du bist nicht dabei, deshalb dürfen jetzt auch die anderen Kinder nichts mehr sehen und müssen das hier jetzt lesen“ eingeblendet hat. Damit hätte man bestimmt der Nerv der Zeit getroffen und 80% der Zuschauer wären in sich gegangen und hätten noch am selben Abend das GEZ Anmeldeformular vom unten eingeblendeten Downloadlink heruntergeladen.

Da hätte man sich auch die Kino- und Radiowerbung gegen die ganzen bösen Schwarzseher für die nächsten 24 Monate sparen können, denn das Ding hätte noch eine ganze Weile nachgewirkt. Da wäre eine hübsche Summe zusammen gekommen, die man dann auf die nächste Gebührenerhöhung hätte anrechnen können. So bleibt dem Zuschauer nur der bittere Beigeschmack, dass er zwar jeden Monat einen Haufen Taler an eine Stelle überweist, die offensichtlich das schöne Geld viel lieber in Essen und Lustreisen investiert, als in ein vernünftiges Notstromaggregat.

Naja, fĂĽrs nächste Mal liebe Programmdirektoren: ich hätte da eine Nummer fĂĽr euch von einer Firma namensAggreko. Die haben, wie der Name schon sagt, genau das was ihr sucht. So, und wir freuen uns jetzt mal auf das Spiel heute Abend. Ich fĂĽr meinen Teil habe beschlossen,  mir gleich einen vernĂĽnftigen Radiosender zu suchen, denn da sind die Kommentatoren daran gewöhnt, dass der Zuschauer kein Bild hat….

 
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EM-Halbfinale Deutschland gegen die TĂĽrkei in Basel….

Autor: Marco  Kategorie: KleinraumbĂĽro 25.June 2008

Einstimmung zur Feier….

In Deutschland geht’s heut rund (im wahrsten Sinne des Wortes!). Getreu dem Motto:  „Das Runde gehört ins Eckige“  findet heute in unserer deutschsprachigen Steueroase Schwiiz…das EM Halbfinalspiel gegen die TĂĽrkei statt. Eigentlich ein grosses Heimspiel auf der Alm fĂĽr alle Beteiligten. Die TĂĽrken sind zwar auf dem Papier kein Mitglied des erlauchten EU-Kreises …jedoch sind sie gern gesehener Gast auf dem grĂĽnen Rasen. Deshalb sind sie immer wieder eingeladen, um ein wenig fĂĽr Stimmung und Punkte bei den Turnieren zu sorgen). Sie werden sämtliche Kebab-Bäcker und Autoschrauber mobilisieren und zur Verstärkung der Heimelf in Basel einreiten lassen.

Die deutsche Mannschaft, ist zwar Mitglied des erlauchten EU-Kreises, ist aber auf dem Rasen nicht ganz so gern gesehen (passiert ja doch ab und an mal, dass wir den doofen Pokal gewinnen, obwohl die Anderen doch viel schöner gespielt haben). Die Deutschen werden natürlich auch alle Bratwurstdreher und Bierzeltbesitzer mobilisieren und zu Klara auf die grüne Wiese schicken. Dort werden sie sich dann ein wenig „typisch deutsch“ daneben benehmen, um die öffentliche Wahrnehmung in den restlichen EU-Staaten nicht zu gefährden. Das Bild der „ Gröler und Alkoholiker“  lässt sich nun mal viel leichter verkaufen als das Bild der „Nation der Dichter und Denker“. Leider passen nicht alle hier lebenden Alkoholiker in das kleine verträumte Steuerparadies und so haben wir uns kurzerhand entschlossen, lautstark von unserem Büro aus, in einer etwas abgespeckten Version des „puplic viewing“ -nämlich dem „private viewing“  (mit Videobeamer und PC Lautsprechern), unsere Mannschaft zum Sieg zu schreien.

AuĂźerdem ist es hier viel einfacher angefangene Chipspackungen und PizzastĂĽcken auf etwaige Fehlbesetzungen unseres Bundestrainers  zu schmeiĂźen. Allen Zweiflern da drauĂźen, sei versichert, es kann heute Abend nur ein Ergebnis geben und das lautet:  Sieg! Warum? An dieser Stelle sei noch mal auf das letzte internationale GroĂźturnier in dem zum damaligen Zeitpunkt noch dĂĽnnbesiedelten „Noch-nicht- Steuerparadies mit Bergen“ erinnert. Dort hatten wir in der Vorrunde gleich zweimal das VergnĂĽgen auf unsere tĂĽrkischen  Landsleute zu treffen (das zweite Spiel fand statt, um den Gruppenzweiten zu ermitteln…ja damals gab es die Zufallskomponente ElfmeterschieĂźen noch nicht). Das Ergebnis sollte jedem Zum kompletten Artikel »

 
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Post vom Schweinehund

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 25.June 2008

Da die meisten JOBMIXER ja sehr sportlich sind und öfter laufen, radeln oder beim Yoga erwischt werden, widmet man sich diesem Thema natürlich auch im Netz. Dabei bin ich auf eine interessante Internet-Lauf-Community gestoßen. Im Großen und Ganzen nicht schlecht, aber im Web 2.0 Zeitalter schon wieder nix Neues.

Mein Fundstück des Tages war auf dieser Seite aber der nutzbare „Schweinehundalarm“. Funktioniert wie folgt: Anmelden, Schweinhundalarm einstellen und auf die Alarm-Email warten. In dieser Email spricht der Schweinhund zu dir und erinnert dich automatisch daran, dass es mal wieder Zeit zum Joggen ist. Toll, oder? Dabei kann man zwischen dem Dackel wählen, der die Erinnerung nett und freundlich formuliert, zwischen dem Husky, der sachlich und bestimmt zur Sache geht oder man entscheidet sich für die eiskalte und harte Dogge, die einem mal so richtig zeigt wo der Lauf-Frosch die Locken hat. :-) Hier bekommt man diesen Schweinehundalarm.

Tolle Erfindung eigentlich. Das könnte es doch eigentlich auch für andere Dinge geben, oder? Eine Erinnerungsmail wenn man wieder einmal zu viel Pommes und Currywurst geschlemmt hat! Eine Erinnerungs-Aufwach-SMS wenn man zu lange Tagträume hat oder eine Nachricht mit „Riech-Erinnerung“ wenn der Wäschekorb wieder einmal viel zu voll ist! Das wärs.

 
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Treppensteigen beim LEX-Spendenlauf am 18.06.2008

Autor: Kristin  Kategorie: KleinraumbĂĽro, Tourtagebuch 25.June 2008

„Eine Strecke von rund 2 km laufen ist ja nicht so schlimm!“ Falsch gedacht! Vor allem wenn es sich dabei um eine Strecke rund um das Leipziger Völkerschlachtdenkmal handelt – alle Treppenstufen inklusive. Dass der LEX-Spendenlauf mehr Muskelkater zurücklassen würde, als andere Läufe, hätten die JOBMIXER nicht gedacht. Marco, Anja, Yvonne und Tim schlugen sich tapfer und bezwangen die vielen kleinen, großen, schiefen und geraden Stufen, die den Lauf erschwerten. Doch am Ende war alles nicht so schlimm. Immerhin hatte der Lauf ja auch viel Gutes: eine Spende für die Zukunft rheumakranker Kinder und Jugendlicher und: stramme Waden und Muskelkater an Stellen, von denen man nie gedacht hätte, dass es da Muskeln gibt?!


 
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2010 gibt’s Billig-Laptops für alle. Mini-PCs jetzt schon en vogue

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 24.June 2008

Wie Spiegel-Online schreibt wird es im Jahre 2010 ENDLICH die Erlösung geben: der 75-Dollar-Laptop von OLCP. Für alle, die sich die teure Technik sonst nicht leisten können oder wollen. Und besonders für Kinder in der Dritten Welt! Toll, oder?In Schwellen- und Entwicklungsländern sollen diese Lowcost-Geräte an Stelle von Schulbüchern genutzt werden. Auch wenn es sich dabei um ein „Billig-Gerät“ handelt, sieht es wohl angeblich nicht so aus. Ausgestattet mit vielen Funktionen und technischen Spielereien würde es auch Technikbegeisterte aus „anderen Ländern“ ansprechen. Der Clou: das Gerät besitzt zwei Displays wobei es sich bei einem um einen Bedien-Display handelt. Außerdem kann man damit das „Buch-Lesen“ ersetzen: der Inhalt der Bildschirme kann beim Lesen um 90 Grad gedreht werden. Die Displays werden quasi zu Buchseiten.

Eine wunderschöne Idee, wie ich finde. Kindern in Entwicklungsländern endlich „Bildung zugängig zu machen“ – das hat lange gefehlt. Schade nur, dass es wieder einmal nicht ohne „Gewinnmaximierungsdenken“ der Industrienation funktioniert.

Generell ist in Sachen PC irgendwie ein Widerspruch zu erkennen. Konnte es bisher manchmal nicht groß genug sein, so sind jetzt die „Kleinen“ angesagt: Eee pc & co., nützliche oder unnützliche Subnotebooks, stürmen den Markt und unter –und überbieten sich in Sachen Displaygröße und Funktionalität. Dem Klassiker Eee PC (Infos dazu hier und hier) aus dem Hause Asus steht jetzt das Acer Aspire One gegenüber. Das Gerät mit dem 8,9-Zoll-Bildschirm soll ebenso durch Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit überzeugen. Geliefert wird es entweder mit einer USB-SSD mit 8 GByte oder einer 80-GByte-Festplatte.

Ob das die Männer überzeugt? Bei den Frauen haben die Mininotebooks vielleicht Erfolg. Sollen sie zunächst in Weiß und Blau, und später auch in Pink und Goldbraun ausgeliefert werden. Dann werden sie eventuell als „Ach wie niedlich“ bezeichnet und passen farblich auf alle Fälle zur Handtasche. :-)

 
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