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22.02.2008
- Uni-Absolventen erhalten höhere Einstiegsgehälter als Abgänger von Fachhochschulen und Berufsakademien. Dies gleicht sich aber sehr schnell aus und hat verschiedene Ursachen.
Studiengang: Architekturabsolventen sowie Sprach- und Kulturwissenschaftler haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. Keine Sorgen um den Berufseinstieg müssen sich Ingenieure machen.
Branche: Absolventen erzielen in der „Forschung und Entwicklung“, im „Maschinenbau“ und der „Luft- und Raumfahrttechnik“ sehr gute Gehälter, wohingegen Wirtschafswissenschaftler im Marketingbereich extrem niedrige Löhne erhalten.
Unternehmensgröße: Große Unternehmen (> 5.000 Mitarbeiter) lassen sich den Nachwuchs im Schnitt 11% mehr kosten als kleine Unternehmen. Die Absolventen der Fachhochschulen sind aufgrund der kürzeren Studiendauer im Vorteil, da Sie in dieser Zeit bereits Gehalt verdienen und Geld ansparen können. Uni-Absolventen benötigen für ihren Studienabschluss im Schnitt 2 Jahre länger, erhalten deshalb aber auch bis zu 10 Prozent mehr Einstiegsgehalt. Da Unternehmen derzeit aber fast ausschließlich Berufserfahrung voraussetzen, haben Fachhochschulabsolventen aufgrund des Erfahrungsvorsprungs wieder die Nase vorn und die niedrigeren Einstiegsgehälter lösen sich mit zunehmender Berufserfahrung in Luft auf. Nach spätestens drei Jahren Berufstätigkeit besteht kein Unterschied mehr zu den Uni-Kollegen.
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